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Öffnungszeiten der Geschäftsstelle in den Sommerferien

Die Geschäftsstelle des BSV ist vom 25.07.-15.08.16 wegen Urlaub geschlossen, der AKTIV & FIT Studiobetrieb ist hiervon nicht betroffen!

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Auszeichnung für den VCB

Landesstützpunkt des Niedersächsischen Volleyballverbandes

Der VCB Tecklenburger Land ist jetzt offiziell Landesstützpunkt „Volleyball“ des Niedersächsischen Volleyballverbandes. Diese Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Niedersachsen an Volleyballvereine überreicht, die hervorragende Jugendarbeit in ihrem Verein leisten.

Da war die Freude groß beim VCB-Vorstand Birgit Wessel und Timo Steinigeweg, sowie Jugendwart Hendrik Rieskamp und auch 2. Liga-Trainer Uwe Wallenhorst, der beim VCB den Leistungssport koordiniert.

Der VCB kann sich auf den Lorbeeren jedoch nicht ausruhen, denn die Auszeichnung wird zunächst nur für zwei Jahre verlieren. Es wird verlangt, dass der Fusionsclub seine Jugendarbeit so fortsetzt oder sogar ausweitet.

Eine Jugendmannschaft des VCB hat sich schon für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, drei haben noch die Chance, ebenfalls das Ticket zu lösen.

In dieser Woche gibt es in Tecklenburg und Lengerich einen Lehrgang für den männlichen Landeskader 97 und jünger. Übernachtet wird in der Tecklenburger Jugendherberge und in der Lengericher Dreifachhalle wird ein intensives Training zur Vorbereitung auf die kommenden Pokalspiele absolviert.

Mit Matthis Horstjan, Gerrit Saur, Fabian Stroot und Ole Niederdalhoff sind auch vier VCB-Nachwuchsspieler zu diesem Lehrgang eingeladen.

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Wallenhorst ärgert sich nur ganz kurz

Nur einmal ganz kurz ärgerte sich Uwe Wallenhorst, Trainer der Zweitliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land, am Samstagabend: Als er die Ergebnisse der anderen Spiele des letzten Spieltages sah. Die bedeuteten nämlich, dass der VCB in der Abschlusstabelle noch auf den 6. Tabellenplatz zurückfiel, da Lüneburg und Braunschweig ihre Begegnungen gewannen und noch am VCB vorbeizogen.

Ansonsten war der VCB-Trainer aber trotz der gerade erlittenen 1:3-Niederlage gegen den ungeschlagenen Meister und Aufsteiger TSV Giesen/Hildesheim bestens zufrieden: „Wir haben einem übermächtigen Team Paroli geboten und die beste Saisonleistung abgeliefert.“

Es stimmte fast alles am Samstagabend vor 860 Zuschauern in Giesen: Der Rahmen war würdig, „und wir haben uns würdig verkauft“, sagt Wallenhorst.

Alle Sätze waren hart umkämpft, „wir hätten auch den Tie-Break erreichen können“, so der Coach. Dass das Endergebnis schließlich in den Sätzen 20:25, 25:23, 23:25 und 24:26 aus VCB-Sicht lautete, lag laut Wallenhorst an der Qualität des Meisters: „Die besseren Einzelspieler haben die Partie entschieden“, sagt Wallenhorst.

Trotzdem zog der Coach den Hut vor seinem Team. Die Mannschaft habe die Taktik hervorragend umgesetzt, Giesen mit druckvollen angaben nicht so gut ins Spiel kommen zu lassen, zudem habe der Block so gut gestanden wie selten in der jetzt beendeten Saison. Mit sehr variablen Angriffsaktionen sei es außerdem gelungen, den Meister immer wieder unter Druck zu setzen.

Und das, obwohl Uwe Wallnhorst kurzfristig umdisponieren musste, weil Philipp Schumacher sich im letzten Training eine Bänderdehnung zugezogen hatte. Sebastian Gartemann, Patrick Hofschröer, Mathias Rusche, Marvin Kipp, Stefan Feldkämper und Lars Fischer sowie Libero Christian Rötker, die Wallenhorst zu Beginn aufbot, erfüllten die Vorgaben der Trainer aber so gut, dass der Coach sie fast die komplette Zeit durchspielen ließ. Lediglich im vierten Satz wurde einmal kurz Frederic Frehe eingewechselt.

Angesichts des Auftritts seiner Mannschaft währte der Ärger des Trainers über den verlorenen 4. Tabellenplatz, den der VCB lange belegte, also nur kurz. Zumal die Platzierung in der Abschlusstabelle gefühlt eine andere sei: „Wir fühlen uns als Tabellenvierter“, sagt Uwe Wallenhorst.

VCB Tecklenburger Land: Rusche, Witte, Frehe, Graw, Hofschröer, Kipp, Rieskamp, Rötker, Feldkämper, Fsicher, Grzeschik, Gartemann.

VON DIRK ANGER, MÜNSTER

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Nachwuchsarbeit auf gutem Weg

Mittlerweile zählt die Volleyballspielgemeinschaft VCB Tecklenburger Land rund 450 Mitglieder. Damit ist der VCB einer der größten Volleyballvereine in Deutschland. Von den vielen Mitgliedern fanden jedoch nur ganz wenige den Weg zur Jahresversammlung, die am vergangenen Sonntag im Clubheim des SV Cheruskia Laggenbeck an der Jahnstraße stattfand. „Ich bin enttäuscht über die geringe Teilnehmerzahl.“, äußerte sich der 2. Vorsitzende Timo Steinigeweg.
Die erste Vorsitzende Birgit Wessel informierte zusammen mit Timo Steinigeweg über das Vereinsgeschehen. Die sportlichen Leistungen des VCB waren beachtlich. Vor allem durch die erste Herrenmannschaft in der zweiten Bundesliga ist es gelungen, den Bekanntheitsgrad der Sportart Volleyball und des VCB Tecklenburger Land weiter zu steigern.

Jugendwart Hendrik Rieskamp sieht den VCB in der Nachwuchsarbeit auf einem guten Weg. Ei wenig bedauerte er es aber, dass sich nur ein VCB-Team für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hat. Da wäre mehr möglich gewesen. „Gegenüber der Konkurrenz haben wir aber schon einiges aufgeholt.“, berichtete Hendrik Rieskamp über eine durchaus positive Entwicklung im Jugendbereich.

Timo Steinigeweg, der im Fusionsclub für das Finanzwesen zuständig ist, erläuterte die Finanzsituation. „Sponsoren laufen uns leider nicht die Türen ein, mit knappen Mittel gilt es gut zu haushalten.“, so Timo Steinigeweg. Einnahmen und Ausgaben hielten sich noch die Waage. Ob das bei weiterhin steigenden Kosten auch in Zukunft so sein wird, gab Timo Steinigeweg zu bedenken. Es wurde diskutiert, wie die steigenden Kosten eventuell getragen können. Eine Lösung fand die Versammlung noch nicht. Da ist jetzt zunächst der VCB-Vorstand gefragt.

Die Meisterschaftsrunden sind für alle VCB-Teams mittlerweile abgeschlossen. Intensiv trainiert wird noch von der männlichen U 18, die am 14. und 15. Mai an den Deutschen Meisterschaften in Bad Tölz teilnehmen wird.

Auch in diesem Jahr wird es in der Saisonvorbereitung wieder ein Einladungsturnier der ersten Herrenmannschaft geben. Ebenfalls der Saisonvorbereitung dient das Altkreisturnier. Dieses wird Ende August stattfinden.

VON JOSEF GAIDA

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VCB Tecklenburger Land plant für die sechste Zweitliga-Saison

Die Planungen der Volleyballer des VCB Tecklenburger Land für die kommende Saison in der 2. Bundesliga sind schon ziemlich weit fortgeschritten. Wenn die TE-Spielgemeinschaft am 10./11. September in die Spielzeit 2011/2012 startet, wird sich das Gesicht der Mannschaft nicht entscheidend verändert haben. „Der Kern der Mannschaft hat zugesagt und bleibt beisammen“, sagt Trainer Uwe Wallenhorst, der in seine dritte Saison mit dem VCB geht.
Sieben Spieler der vergangenen Saison sind laut Wallenhorst definitiv wieder dabei: Stefan Feldkämper, Marvin Kipp, Lars Fischer, Mathias Rusche, Philipp Schumacher, Libero Christian Rötker und Stellspieler Sebastian Gartemann. „Ein paar Gespräche stehen noch aus“, sagt Wallenhorst. Ob Dustin Witte und Peter Grzeschik, die in der vergangenen Saison eher sporadisch zu Einsätzen kamen, bleiben, werde in der kommenden Woche geklärt. Und auch mit Patrick Hofschröer, der aus Studiengründen möglicherweise nicht mehr so viel Zeit für das Training habe, werde noch gesprochen, sagt Wallenhorst.

Der Coach will weiter auf die gute Zusammenarbeit mit der 2. Mannschaft setzen: „Die 2. Mannschaft ist der Grundstock der Ersten.“ Frederic Frehe, der in der vergangenen Saison als Jugend-Auswahlspieler ein Doppelspielrecht hatte, habe sich hervorragend in die 1. Mannschaft integriert, eventuell soll er in der kommenden Spielzeit komplett zum Zweitliga-Kader stoßen. Jannik Graw, der in der vergangenen Saison ebenfalls einige Male dabei war, soll die Vorbereitung mit bestreiten, um zu sehen, wie er sich weiterentwickelt.

Es werden aber auch noch Spieler gesucht, vor allem eine Alternative für Sebastian Gartemann auf der Zuspieler-Position. Die vergangene Saison bestritt Gartemann als einziger Stellspieler. „Das war mutig, das möchte ich nicht noch mal machen“, sagt Uwe Wallenhorst. Auch Sebastian Gartemann lege ausdrücklich Wert darauf, dass er nicht der einzige Steller im Kader sei. Zwei weitere Spieler sollen außerdem geholt werden. „Es gilt, den Kader zu ergänzen“, möchte Wallenhorst die kommende Saison nicht mit einem zu schmalen Personalstamm bestreiten.

Im Rückblick auf die vergangene Saison ärgert sich Uwe Wallenhorst immer noch ein bisschen darüber, dass seine Mannschaft den möglichen 3. oder 4. Platz verpasst hat. „Wir haben uns eine sehr starke Hinrunde erarbeitet“, sagt der Coach. Mit 16:6 Punkten beendete der VCB die Hinrunde als Tabellendritter. Daraufhin definierte der Trainer die Ziele in Absprache mit der Mannschaft neu und gab den 3. Platz als Saisonziel aus.

„Im Februar sind wir aber eingebrochen“, schaut Wallenhorst zurück. Bis Mitte März folgte eine Serie von fünf Niederlagen in Folge. „Das hatte aber nichts mit der Leistungsentwicklung zu tun“, sagt Wallenhorst. Vielmehr führt er diesen Einbruch darauf zurück, dass die vielen Schüler und Studenten in der Mannschaft mit Prüfungen beschäftigt gewesen und deswegen den Kopf nicht mehr für Volleyball frei ghabt hätten. In der Rückrunde erarbeitete sich der VCB nur noch eine Bilanz von 8:14 Punkten.

Dennoch: Mit dem 6. Platz war es in der fünften Zweitliga-Saison (der vierten in Folge) die erfolgreichste Spielzeit in der Vereinsgeschichte. Und: „Die Jungs haben sich individuell weiter entwickelt, athletisch, technisch und taktisch“, sieht Wallenhorst Fortschritte. Die er auch in der kommenden Spielzeit anstrebt, in der der VCB seinen Fans „noch attraktiveren Volleyball“ anbieten will.

VON STEFAN DAVITER, IBBENBÜREN

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Abschluss beim Liga-Primus

Den vierten Tabellenplatz zum Saisonende in der 2. Volleyball-Bundesliga und damit das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte können die Volleyballer des VCB Tecklenburger Land noch erreichen. Einfach wird es allerdings nicht. Wenn sie die Platzierung, die sie momentan innehaben, halten wollen, müssen sie heute Abend ab 19.30 Uhr im letzten Saisonspiel beim Spitzenreiter TSV Giesen/Hildesheim gewinnen. Und der hat noch eine blütenweiße Weste. Der seit Wochen feststehende Erstliga-Aufsteiger kassierte in 21 Spielen noch keine Niederlage.

„Natürlich ist unsere Zielsetzung, Giesen die erste Niederlage beizubringen“, strebt VCB-Trainer Uwe Wallenhorst immer einen Sieg an. Er weiß aber auch, wie schwer das sein wird: „Wir müssen auf dem Teppich bleiben“, sagt er. „Giesen ist die Mannschaft, die die Liga dominiert, und die will im letzten Saisonspiel vor eigenem Publikum weiter ungeschlagen bleiben.“ Im Hinspiel bot der VCB den Giesenern durchaus Paroli. Beim 1:3 in der Halle am Burgweg gewann er den ersten Satz und verlor zwei jeweils nur mit zwei Punkten Unterschied. „Es kann sich ein munteres Spielchen entwickeln“, hofft der VCB-Coach.

Dass der VCB in Giesen wahrscheinlich gewinnen muss, um den 4. Platz auch in der Abschlusstabelle zu behaupten, liegt daran, dass die hinter ihm platzierte SVG Lüneburg mit einem Sieg beim Schlusslicht Norderstedt noch an ihm vorbeiziehen kann. Und auch der USC Braunschweig hat mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten Leverkusen noch die Chance, am VCB vorbeizuziehen, wenn der in Giesen verliert.

„Ich will mich aber nicht mit Rechenspielchen beschäftigen“, sagt Uwe Wallenhorst. „Wenn es am Ende der 5. oder 6. Tabellenlatz wird, ist das auch kein Beinbruch.“ Wenn denn seine Mannschaft zum Saisonabschluss noch einmal eine ordentliche Leistung abliefert.

VCB: Frehe, Schumacher, Rusche, Witte, Hofschröer, Kipp, Rötker, Feldkämper, Fsicher, Grzeschik, Gartemann, Graw, Rieskamp

VON DIRK ANGER, MÜNSTER

Volleyball

Wallenhorst ärgert sich nur ganz kurz

Nur einmal ganz kurz ärgerte sich Uwe Wallenhorst, Trainer der Zweitliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land, am Samstagabend: Als er die Ergebnisse der anderen Spiele des letzten Spieltages sah. Die bedeuteten nämlich, dass der VCB in der Abschlusstabelle noch auf den 6. Tabellenplatz zurückfiel, da Lüneburg und Braunschweig ihre Begegnungen gewannen und noch am VCB vorbeizogen.
Ansonsten war der VCB-Trainer aber trotz der gerade erlittenen 1:3-Niederlage gegen den ungeschlagenen Meister und Aufsteiger TSV Giesen/Hildesheim bestens zufrieden: „Wir haben einem übermächtigen Team Paroli geboten und die beste Saisonleistung abgeliefert.“

Es stimmte fast alles am Samstagabend vor 860 Zuschauern in Giesen: Der Rahmen war würdig, „und wir haben uns würdig verkauft“, sagt Wallenhorst.

Alle Sätze waren hart umkämpft, „wir hätten auch den Tie-Break erreichen können“, so der Coach. Dass das Endergebnis schließlich in den Sätzen 20:25, 25:23, 23:25 und 24:26 aus VCB-Sicht lautete, lag laut Wallenhorst an der Qualität des Meisters: „Die besseren Einzelspieler haben die Partie entschieden“, sagt Wallenhorst.

Trotzdem zog der Coach den Hut vor seinem Team. Die Mannschaft habe die Taktik hervorragend umgesetzt, Giesen mit druckvollen angaben nicht so gut ins Spiel kommen zu lassen, zudem habe der Block so gut gestanden wie selten in der jetzt beendeten Saison. Mit sehr variablen Angriffsaktionen sei es außerdem gelungen, den Meister immer wieder unter Druck zu setzen.

Und das, obwohl Uwe Wallnhorst kurzfristig umdisponieren musste, weil Philipp Schumacher sich im letzten Training eine Bänderdehnung zugezogen hatte. Sebastian Gartemann, Patrick Hofschröer, Mathias Rusche, Marvin Kipp, Stefan Feldkämper und Lars Fischer sowie Libero Christian Rötker, die Wallenhorst zu Beginn aufbot, erfüllten die Vorgaben der Trainer aber so gut, dass der Coach sie fast die komplette Zeit durchspielen ließ. Lediglich im vierten Satz wurde einmal kurz Frederic Frehe eingewechselt.

Angesichts des Auftritts seiner Mannschaft währte der Ärger des Trainers über den verlorenen 4. Tabellenplatz, den der VCB lange belegte, also nur kurz. Zumal die Platzierung in der Abschlusstabelle gefühlt eine andere sei: „Wir fühlen uns als Tabellenvierter“, sagt Uwe Wallenhorst.

VCB Tecklenburger Land: Rusche, Witte, Frehe, Graw, Hofschröer, Kipp, Rieskamp, Rötker, Feldkämper, Fsicher, Grzeschik, Gartemann.

VON DIRK ANGER, MÜNSTER

Volleyball

VCB Tecklenburger Land verpasst den Aufstieg zwei Mal

Kein Happy End gab es am Wochenende für die dritte Volleyball-Damenmannschaft sowie die dritte Herrenmannschaft des VCB Tecklenburger Land. Beide Teams gewannen zwar ihr erstes Relegationsspiel, mussten in der entscheidenden Partie gegen den klassenhöheren Gegner aber jeweils eine 2:3-Niederlage einstecken. Damit spielen die Damen des VCB 3 auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga und die 3. VCB-Herrenmannschaft in der Landesliga

HERREN

VCB Tecklenburger Land 3 – TV Jahn Delmenhorst 2 3:2

In der Partie gegen Delmenhorst 2, standen auf der einen Seite die VCB-Youngster, auf der anderen Seite eine routinierte und erfahrene Landesliga-Mannschaft aus Delmenhorst. Erstaunlich, dass der VCB nach verlorenem ersten Satz (17:25) anschließend das Heft in die Hand nahm. In den Durchgängen zwei und drei hatte das Team vor allem Vorteile im Angriffsspiel. Die Satzergebnisse von 25:15 und 25:13 zeigen, wie der Gastgeber dominierte. Im vierten Satz spielte der VCB nicht mehr so konsequent weiter. „Die Mannschaft ist jung, da gibt es noch Leistungseinbrüche“, nahm VCB-Trainer Hendrik Rieskamp seine Spieler jedoch in Schutz, als diese den Satz mit 20:25 verloren hatten. Im Entscheidungssatz führten zunächst die Gäste meistens knapp. Der VCB glich zum 9:9 aus und ließ anschließend nur noch zwei Punkte der Jahn-Mannschaft zu.

VCB Tecklenburger Land 3 – VfL Wildeshausen 2:3

Vielleicht war der VCB 3 zu überrascht, dass er auch noch das zweite Relegationsspiel bestreiten durfte. In den ersten beiden Sätzen blieb der VCB gegen einen routinierten Gegner weit unter seinen Möglichkeiten. Nach einem 25:22 im ersten Durchgang sowie einem deutlichen 25:13 im zweiten Spielabschnitt wird sich manch einer schon auf eine kurze Partie und einen 3:0-Erfolg für die Gäste eingestellt haben. Ein taktisch kluger Zug war es von VCB-Trainer Hendrik Rieskamp, dass er David Seybering ab Mitte des dritten Satzes über die Mittelposition angreifen ließ. Das VCB-Spiel wurde immer wirkungsvoller, und überraschend glich der VCB durch zwei Satzgewinne (25:20, 25:19) zum 2:2 nach Sätzen aus. Im Tiebreak fehlten beim VCB vielleicht auch die Kräfte. Beim letzten Seitenwechsel lag der Gastgeber nur mit 6:8 zurück. Anschließend gelang ihm aber lediglich noch ein Punkt.

DAMEN

VCB Tecklenburger Land 3 – VfL Lintorf 2 3:2

Gegen eine junge Lintorfer Mannschaft schlug der VCB im Auftaktsatz zwar nicht gerade gut auf und auch die Leistungen in der Ballannahme passten nicht immer. Dennoch reichte es aber zu einem 25:21-Satzgewinn für den Gastgeber. Im zweiten Durchgang waren es Probleme in der Ballannahme, die zum 20:25-Satzverlust führten. Im dritten Satz führte der VCB mit 15:7, als er noch auf die Verliererstraße geriet. Am Ende unterlag er mit 22:25. Im vierten Satz lief bei den Gästen kaum etwas zusammen. Ohne Probleme schaffte der VCB einen 25:12-Satzgewinn. Im Entscheidungssatz führten die Gäste nur in der Anfangsphase. Am Ende siegte der VCB 15:8.

VCB Tecklenburger Land 3 – TSV Westerhausen 2:3

In dieser Partie erlebten Zuschauer und Spielerinnen ein seltenes Wechselbad der Gefühle. Da sehen die VCB-Spielerinnen beim Stand von 8:2 im Entscheidungssatz schon fast wie der sichere Sieger aus, und am Ende können sie die 2:3-Niederlage nicht fassen.

Beide Mannschaften waren alles andere als konstant in ihren Leistungen. Das wurde schon im ersten Satz deutlich. Erst führten die Gäste mit 9:4 und 18:14, als Gäste-Trainer Holger Zimmermann lautstark mehr Konzentration von seinen Spielerinnen forderte. Was der Trainer ahnte, war wohl mit 21:25 der Verlust des ersten Satzes. Mit 14:7 führte der VCB auch im zweiten Durchgang schon deutlich. Doch der Vorsprung schmolz dahin, die Gäste behaupteten sich mit 25:22. Im dritten Satz zeigten die Gäste nur selten Landesliga-Format. Beim 12:25-Satzverlust lief nur wenig zusammen. Anstatt konsequent weiterzuspielen, ließ der VCB im vierten Satz vor allem ein druckvolles Angriffsspiel vermissen. Mit 4:12 und 11:21 lag er deutlich zurück, am Ende hieß es 16:25. Im Entscheidungssatz sahen viele der zahlreichen Zuschauer den VCB 3 schon in der Landesliga, als dieser mit 8:2 beim letzten Seitenwechsel führte. Doch dieser komfortable Vorsprung wurde noch verspielt. „Der Sieger hätte auch VCB heißen können. Wir haben heute mit Glück gewonnen“, gab es lobende Worte vom Gäste-Trainer Holger Zimmermann an die Adresse der unterlegenen Mannschaft.

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Mit Sieg verabschieden

Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Zweitliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land sich am Sonntag ab 17 Uhr unbedingt mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden. Zu Gast in der in der Laggenbecker Halle am Burgweg ist der Tabellenletzte und feststehende Absteiger 1. VC Norderstedt. „Wir wollen und müssen das Spiel gewinnen, wenn wir das zur Winterpause formulierte Ziel, Dritter oder Vierter zu werden, erreichen wollen“, sagt VCB-Trainer Uwe Wallenhorst.
Zurzeit ist der VCB Tabellenvierter mit zwei Punkten Rückstand auf Lidow/Gransee und zwei Punkten Vorsprung auf die SVG Lüneburg. Mit einem Sieg seiner Mannschaft am letzten Spieltag rechnet der VCB-Trainer nicht unbedingt, denn dann ist der VCB zu Gast beim ungeschlagenen Meister Giesen/Hildesheim.

Ein Sieg gegen Norderstedt hingegen müsse aber machbar sein, sagt Wallenhorst. Zumal mit der am vergangenen Wochenende gezeigten Leistung beim 3:1-Sieg gegen Lintorf. „Wenn wir an diese gute Leistung anknüpfen, werden wir die Halle als Sieger verlassen“, ist sich Wallenhorst sicher.

Der Aufsteiger Norderstedt hat erst zwei Saisonsiege zu verzeichnen und ist seit 15 Spieltagen ohne Erfolg. Allerdings haben die Norderstedter in fast jeder Partie einen oder zwei Sätze gewonnen. Das erklärt sich Uwe Wallenhorst damit, dass der Tabellenletzte unterschwellig vielleicht häufig unterschätzt werde. Seiner Mannschaft passierte das im Hinspiel nicht. Der VCB ist eines der wenigen Teams, die 3:0 gegen Norderstedt gewannen. Es war bislang das einzige 3:0 des VCB in dieser Spielzeit. „Ich erwarte am Sonntag nicht unbedingt wieder ein 3:0 gegen Norderstedt. Ich würde mich aber freuen, wenn es uns wieder gelänge“, sagt Uwwe Wallenhorst.

Der VCB-Trainer muss am Sonntag erneut auf den nach wie vor verletzten Stefan Feldkämper verzichten. Jannik Graw und Marcel Rieskamp, die zuletzt zum Kader gehörten, sind in der A-Jugend aktiv.

VCB Tecklenburger Land: Frehe, Schumacher, Rusche, Witte, Hofschröer, Kipp, Rötker, Fischer, Grzeschik, Gartemann.

VON STEFAN DAVITER, IBBENBÜREN

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VCB-Nachwuchs ist Nordwestdeutscher Vizemeister

Der Volleyballnachwuchs des VCB Tecklenburger Land hat sich auch in 2011 für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Mit dem zweiten Platz bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften gelang der männlichen U 18-Jugend der Sprung zu den nationalen Titelkämpfen. Ein Beleg für die hervorragende Nachwuchsarbeit der heimischen Volleyballer waren aber auch die Leistungen der weiblichen U 18 sowie der männlichen U 20. Beide Auswahlmannschaften hatten sich durch ihre jeweiligen Vizetitel bei den Landesmeisterschaften vor einigen Wochen ebenfalls für die Regionalmeisterschaften qualifiziert und wollten die letzte Hürde auf dem Weg zu den deutschen Meisterschaften nehmen.
Dabei wurde die Freude über den Erfolg der männlichen U 18 getrübt durch das unglückliche Abschneiden der beiden anderen VCB-Teams. Denn sowohl die weibliche U 18 als auch die männliche U 20 verpassten die DM-Teilnahme denkbar knapp nach Tie-Break-Niederlagen gegen den jeweiligen Landesmeister des Bremer Volleyball-Verbandes

Dabei hatte das Wochenende für Jugendwart Hendrik Rieskamp verheißungsvoll begonnen. In Bremen besiegte die männliche U 18 Gastgeber SC Weyhe im Halbfinale und holte sich damit das begehrte Ticket. Der Erfolg des VCB-Nachwuchses war bei den 25:18- und 25:21-Satzgewinnen nie gefährdet. Das anschließende Finale gegen USC Braunschweig wurde mit 0:2 verloren. Bei den beiden 20:25-Satzverlusten zeigte der VCB-Nachwuchs allerdings eine ansprechende Leistung. Zum Team gehören: Frederic Frehe, Malte Dreyer Henning Loismann, Frederic Frehe, Maik Böske, Matthis Horstjan, Leon Sienkamp, Felix Büchter, Joscha Horstjan, David Seybering, Daniel Niehof im Mittelblock und Matthias Kückelmann.

Im Gegensatz zur männlichen Auswahl verpasste der weibliche U18-Nachwuchs die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Im entscheidenden Halbfinalspiel gegen den BTS Neustadt musste man sich im Tie-Break höchst unglücklich mit 13:15 geschlagen geben. Dabei begann der VCB gegen den Bremer Nachwuchs zunächst sehr engagiert und bestimmte im ersten Satz das Spielgeschehen, obwohl Trainer Julian Keller kurzfristig auf Anna-Lena Mentrup verzichten musste und auch nicht zu Hundertprozent auf die angeschlagene Leistungsträgerin Sophie Pottebaum zählen konnte. Nach einem 25:21 und 17:25, setzte sich Neustadt im Tiebreak durch.

„Wir haben nicht mehr den nötigen Druck auf den Gegner ausüben können und haben es ihm so leicht gemacht“, meinte Co-Trainerin Kerstin Keller. Im anschließenden Spiel um Platz drei behauptete sich der VCB dann mit 25:16 und 25:15 gegen TSV Bad Bederkesa.

Ebenfalls ohne Ticket für die Deutschen Meisterschaften reiste die männliche U 20 zurück ins Tecklenburger Land. Mit 1:2 (25:17, 18:25, 12:15) unterlag die von Hendrik Rieskamp trainierte Auswahl dem SC Weyhe im Halbfinale. Das Spiel um Platz drei ging gegen den TV Baden ebenfalls mit 1:2 (17:25, 25:18, 11:15) verloren. „Die Luft war raus“, erklärte Rieskamp, der vergeblich versucht hatte, seine jungen Spieler zu motivieren.

VON ANDREAS GARTEMANN